Festgeldkonto


Was beinhaltet ein Festgeldkonto und wozu wird es genutzt?

Das Festgeldkonto, welches auch kurz als Festgeld bezeichnet wird, ist ein Produkt aus dem Bereich der kurz- und mittelfristigen Geldanlagen.

Neben den Spareinlagen, dem Tagesgeld und den Wertpapieren des Bundes zählt das Festgeld zu den sichersten Geldanlagen überhaupt.

Es handelt sich beim Festgeldkonto um ein separates Anlagekonto, dass der Kunde in der Regel ab einer bestimmten Mindesteinlage zwischen 2.500 und 5.000 Euro nutzen kann, um auf dem Konto befindliches Guthaben recht gut verzinsen zu lassen.

Generell wird das Festgeld also genutzt, um vorübergehend vorhandenes Kapital sicher und relativ rentabel anzulegen. Dabei kann der Anleger in der Regel zwischen Laufzeiten von einem bis zu 60 Monaten wählen. Während dieser Laufzeit ist das Festgeld allerdings nicht verfügbar, sodass man als maximale Festlegedauer nur Zeiträume wählen sollte, in denen man das Kapital relativ sicher nicht anderweitig benötigt.

In Deutschland fällt das Festgeldkonto in den Bereich der gesetzlichen und privaten Einlagensicherung und ist daher als besonders sicheres Produkt sehr beliebt.

Welche Konditionen sind beim Festgeld wichtig und zu beachten?

Die Haupteigenschaft des Festgeldes besteht sicherlich auch darin, dass es sich um eine nahezu hundert Prozent sichere Anlageform handelt, da die Kundeneinlagen auf dem Festgeldkonto sowohl durch die gesetzliche Einlagensicherung als auch durch die Einlagensicherungsfonds der Banken in Deutschland geschützt wird.

Zu den weiteren Konditionen des Festgeldes, die man beim jeweiligen Anbieter beachten sollte, zählen in erster Linie die zu erhaltenden Guthabenzinsen. Diese richten sich in ihrer Höhe zumeist nach der Anlagedauer und der Höhe des Kapitals, welches man auf dem Festgeldkonto anlegen möchte. Natürlich gibt es zudem auch Unterschiede zwischen den Anbietern.
Ebenfalls zu den Konditionen gehören eventuell vorhandene Mindest- und Maximalanlagesummen, sowie die Frequenz der stattfindenden Zinsgutschrift, woraus sich der Zinseszinseffekt ableitet.

Was sollte man beim Anbietervergleich beachten?

Bei bei nahezu jedem Finanzprodukt ist es auch beim Festgeldkonto so, dass man bei der Wahl des Festgeldkontos bzw. des Anbieters auf einige Aspekte achten sollte.

Beim Festgeldkonto gehört auf jeden Fall der Vergleich der Zinskonditionen dazu. Besonders für Neukunden gibt es immer wieder interessante Angebote in Form von Sonderzinsen, die zum Teil einen erheblich höheren Zinssatz beinhalten, als man als Normalkondition erhalten würde. Hier sollte man sich stets aktuell informieren, da sich diese Angebote oftmals sehr schnell ändern.

Ebenfalls sollte man darauf achten, ob eine Staffelung der Zinssätze besteht. Häufig erhält man eine umso höheren Zinssatz, je länger man sein Kapital auf dem Festgeldkonto anlegt oder je höher die Anlagesumme ist. Auch in diesem Bereich gibt es größere Unterschiede zwischen den verschiedenen Banken. Natürlich spielt beim Anbietervergleich auch die Einlagensicherung eine Rolle, denn es bieten inzwischen auch ausländische Banken in Deutschland ein Festgeldkonto an, das nicht immer so gut geschützt ist (hinsichtlich des Emittentenrisikos), wie es bei den deutschen Banken der Fall ist.